Wohnen und Parken im Ortskern

Der Gemeinderat hat dem Bauantrag eines Investors für neue Wohnungen in der Hauptstraße zugestimmt. In dem großen Komplex gegenüber der Sparkasse werden insgesamt rund 25 Wohnungen entstehen – darunter neugebaute Eigentumswohnungen und im alten Bauernhaus an der Straße fünf Mietwohnungen zu bezahlbaren Preisen. Letzteres ist möglich mit Unterstützung durch die landeseigene Investitions- und Strukturbank, die im Auftrag der Landesregierung einen gut ausgestatteten Förderrahmen für solche Projekte zur Verfügung stellt.

Gut für alle ist auch, dass ein jetzt noch gemeindeeigener Weg zum Grundstück in Zukunft an dem Gebäudekomplex vorbeiführen wird und dann bis zur katholischen Kita und zur Schule reicht. Er wird für die Allgemeinheit offen sein und die Kinder können dann die gefährlich Enge in der Hauptsraße vermeiden.

In diese Entwicklung war auch unsere Fraktion von Anfang an eingebunden. Das Projekt haben wir wegen des großen Bedarfs an Wohnungen in Klein-Winternheim stets unterstützt. Es ist ein guter Anfang, dem großen Mangel an bezahlbarem Wohnraum abzuhelfen.

Nötig ist jedoch auch, dass der Verkehr in der Hauptstraße überplant wird. Viele neue Bewohner – d.h. heißt auch viele neue Autos, die nicht immer in der geplanten Tiefgarage stehen werden, wenn es hier kein klares Konzept gibt. Wir meinen: Der fließende und der ruhende Verkehr in der Hauptstraße müssen konsequent neu geregelt werden, und zwar durch ein geeignetes Parkmanagement. Nachdenken sollte man über das sinnvolle Planen und Einrichten neuer Parkbuchten, eventuell auch Parkzeitbegrenzungen (z.B. mit Parkscheiben, notfalls auch mithilfe von preiswerten Parkscheinen).

Ein Verkehrsplaner wird sich des Themas annehmen. Gut so, dass sich hier alle Fraktionen einig sind. Damit das Konzept Sinn macht, müssen aber auch Sie, die Bürger/innen und besonders die Anwohner/innen, gehört werden. Ohne Bürgerbeteiligung geht das nicht!