Neubaugebiet Bordwiese: Die SPD-Ratsfraktion informiert über Daten und Fakten

Aktuell berät der Gemeinderat über Vorschläge des Planungsbüros ISU für den Bebauungsplan „An der Bordwiese“

  • Am 25. September hat Planer Günter Beckermann mehrere Entwürfe vorgestellt
  • Am 27. September hat der Gemeinderat die Entscheidung auf den 30. Oktober vertagt
  • Am 25. Oktober beraten die Ausschüsse (öffentlich)

Am 30. Oktober tagt der Gemeinderat zum Bebauungsplan (öffentlich)

Das Planungsgebiet nördlich des Gebiets Nieder-Olmer Pfad bietet Platz für 26-30 Bauplätze, je nachdem, welche Grundstücksgrößen beschlossen werden.

Bei der Vorstellung der Planungsvarianten wurde insbesondere über die Erschließung des Neubaugebiets diskutiert.

Varianten:

  • Erschließung über die Stielsgasse und aus dem Nieder-Olmer Pfad
  • Erschließung nur über die Stielsgasse mit einem Wendehammer im Baugebiet
  • Erschließung über die Stielsgasse mit zusätzlicher Anbindung an die Kreuzstraße

Wofür setzen wir uns ein?

Die SPD schlägt vor, die „Bordwiese“ über eine Straße zu erschließen, die von der Kreuzstraße östlich um den „Bäckersgarten“ (das Gelände östlich der Gartenstraße) herum zum Neubaugebiet führt.

Diese Erschließung bietet mehrere Vorteile:

  • Der Verkehr nach Mainz und Rhein-Main würde die Pariser Straße nicht zusätzlich belasten
  • Der Nieder-Olmer Pfad und die Anlage für Betreutes Wohnen würden nicht durch zusätzlichen Verkehr belastet
  • Der „Bäckersgarten“ eignet sich ebenfalls als Neubaugebiet und könnte auch noch im Rahmen des Flächennutzungsplans 2025 genutzt werden – allerdings muss zum Immissionsschutz ein Abstand zum dortigen Bauernhof eingehalten werden
  • Die Anbindung „Kreuzstraße – Bordwiese“ eignet sich also für zwei Neubaugebiete – die Erschließungskosten verteilen sich dann auf mehr Grundstückskäufer

Außerdem:

  • Die verschiedenen Planentwürfe sehen bisher nur Grundstücke für Einfamilienhäuser und einige Doppelhäuser vor. Welche Art der Bebauung die Bewerber um Grundstücke wünschen, soll mithilfe eines Fragebogens ermittelt werden. Unsere Nachfrage hat ergeben: Es soll auch ermittelt werden, ob sich Familien für Reihenhäuser interessieren – die kostengünstiger zu bauen sind.
  • Die SPD schlägt vor, an der Bordwiese auch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen –  in einer Anlage mit Eigentums- und Mietwohnungen, darunter öffentlich geförderte sowie barrierefreie Wohnungen. Dieser Antrag wird in den Ausschüssen weiter beraten.