Barbaro: „Frei und gleich“

Egal in welcher Lebenssituation, Salvatore Barbaro, SPD-Kandidat für das Amt des Landrats, sieht zuerst den Menschen, dann die Umstände. Inklusion? Ergibt sich für Barbaro aus dem Prinzip: Alle Menschen sind frei und gleich.

Salvatore Barbaro war erneut zu Gast in Klein-Winternheim. Hier, im (barrierefreien!) „Lebendigen Museum“, fand am 6. Mai ein politisches Speed-Dating zur Landratswahl statt. Die Kandidat/innen rotierten für jeweils 15 Minuten an vier verschiedenen Stationen und beantworteten den Teilnehmenden Fragen zu bestimmten Themen. Initiiert hatte die Veranstaltung Gracia Schade, Behindertenbeauftragte des Landkreises Mainz-Bingen. Die Fragen zielten auf die Bereiche Politik für Menschen mit Behinderung, Politik für Senioren sowie Migrations- und Bildungspolitik.

„Der Kreis ist einer der Player, die für gute Rahmenbedingen sorgen müssen, für das wirkliche, sinnvoll geplante Umsetzen aller gesetzlichen Anforderungerungen zum Abbau von Diskriminierung und für die gute Zusammenarbeit aller, die hier zuständig sind,“ so Barbaro.

„Gemeinden, Landkreis, Land und Bund – in diesem manchmal komplizierten Geflecht will ich für Gleichstellung kämpfen, denn Benachteiligung tolerieren, das geht gar nicht. Fördermittel, Modellprojekte, enge Zusammenarbeit mit den Beiräten und Initiativen, die auf diesem Gebiet arbeiten, hier muss der Kreis Spitze bleiben und über die Basics hinausgehen. Eine gute Infrastruktur und ein „Plus“ an Angeboten, das uns vor anderen auszeichnet, das will ich. Z.B. kann eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft helfen, bezahlbaren Wohnraum für ältere und behinderte Menschen zu schaffen, genauso wie für Flüchtlingsfamilien. Man muss es nur wollen!“