Alles gut in Klein-Winternheim? Nicht alles!

Klein-Winternheim ist l(i)ebenswert. Und dennoch gibt es auch in unserer schönen Gemeinde so manches zu verbessern. Dies haben die vielen Gespräche gezeigt, die ich mit Bürgerinnen und Bürgern führen konnte. Bei Haustürbesuchen oder an unseren Infoständen kamen viele Dinge zur Sprache, die wir Sozialdemokraten nach der Wahl angehen wollen. Worum ging es?

Zum Beispiel um die fehlende Ganztagsbetreuung an der Grundschule. Oder um die Mißachtung des Gebots, an Ackerrändern Blühstreifen stehen zu lassen. Dringender noch als an anderen Stellen ist in den nördlichen Ortsteilen (Quellborn und darüber) das fehlende Freizeitangebot für Jugendliche: Hier oben gibt es keinen Bolzplatz, keine Halfpipe oder ähnliches – und die Freizeitanlage hinter dem Bahnhof ist viel zu weit weg. Der Fluglärm war ein wichtiges Thema und eine Einwohnerin monierte, dass die Bürgersteige bei der Apotheke nicht barrierefrei abgesenkt sind – auch darum wollen wir uns kümmern!

Ein Missstand wurde besonders häufig angesprochen: die Verkehrsbelastung. Schon bei unserer Postkartenumfrage zu Jahresbeginn wurden immer wieder die Probleme unseres Durchgangsverkehrs erwähnt. Beim Infostand letzten Samstag „Auf dem Tunnel“ wurden wir z.B. darauf hingewiesen, dass die Busse den Mainzer Weg und den Hechtsheimer Berg viel zu schnell befahren – obwohl dort Tempo 30 gilt. Auch PKW-Fahrer missachten immer wieder, dass auf der Zufahrt nach Klein-Winternheim an der Straße ins Neubaugebiet „rechts vor links“ gilt – sie brettern vorbei und gefährden nicht selten Kinder, die dort auf den Wiesen beiderseits der Fahrbahn spielen. Schulkinder schließlich, die zur Grundschule oder zum Schulbus wollen, sind diesen schnellen Autos ohne den Schutz einer Überquerungshilfe oder eines Zebrastreifens ausgesetzt. Das wollen wir ändern. Und auch für ein Radverkehrskonzept wollen wir uns einsetzen. Die Alternativen zum Auto – Rad und ÖPNV – haben wir schon länger im Blick. Sie zu fördern macht Klein-Winterheim sicherer und schützt das Klima. Allerdings sollten, meinten unsere Gesprächspartner, die Busse dann auch abends und an den Wochenenden fahren – und die Anbindung an die Mainzelbahn müsse gelingen.

Es passt also prima, dass wir für unseren nächsten Infostand (Samstag, 25. Mai ab zehn vor der Post) als Schwerpunkt schon das Thema „Verkehr“ eingeplant hatten. Kommen Sie doch vorbei und sprechen Sie mich und die anderen Bewerber/innen für den Gemeinderat darauf an. Gerne auch auf andere Dinge. Wir hören zu!